Ein wichtiger Hinweis vorab: Bitte ziehen Sie aus einer Auflistung von Ausbildungen niemals einen Rückschluss darauf, ob ich oder ein anderer Kollege “der richtige” für Sie sein könnte. Viele Untersuchungen belegen, dass die Ausbildung eines Therapeuten und die angewendeten Therapiemethoden nur einen (oft kleinen) Teil des Erfolgs einer Therapie ausmachen. Entscheidend ist vor allem auch, dass die “Chemie stimmt,” dass also eine stimmige Beziehung zwischen Therapeut und Klient aufgebaut und aufrecht erhalten wird. Die Frage nach der passenden Chemie jedoch kann Ihnen keine Liste von Qualifikationen beantworten sondern nur ein persönliches Kennenlernen oder – wie in meiner Praxis üblich – ein vorheriges Telefongespräch.

Gleichzeitig weiß ich, dass es vielen meiner Klienten wichtig ist, einen Überblick über meine Ausbildungen zu haben, um mich auf der riesigen Landkarte der Psychotherapie einordnen zu können. Deshalb füge ich hier eine Auswahl meiner Aus- und Weiterbildungen an. Viel wichtiger und für Ihre Entscheidungsfindung sinnvoller finde ich die zweite Liste, die eine kleine Auswahl von Büchern beinhaltet, die mich selbst und meine Arbeit prägen. Viel Spaß beim Lesen!

Aus-/Weiterbildungen (Auswahl)

Meine Ausbildungen leistete ich bei den verschiedensten Trainern ab, darunter auch Größen wie Robert Dilts, Robert MacDonald und Anthony Robbins, und mindestens einen vollen Monat pro Jahr widme ich meiner eigenen Weiterbildung. Hier ist eine Auswahl der Qualifikationen, die ich für am wichtigsten erachte:

  • Universitäre Ausbildung: Studium der Linguistik, Informatik und Anglistik (Schwerpunkte Klinische Linguistik, Phonetik, Künstliche Intelligenz), Abschluss mit Auszeichnung.
  • Amtsärztliche Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz (so genannter “Heilpraktiker Psychotherapie”). Somit darf ich Psychotherapie anbieten und ausüben, ohne Psychotherapeut (d. h. approbierter Dipl.-Psych.) zu sein.
  • Zertifizierter Trainer für IET®-Hypnose und Modulare Tiefenhypnose MTH® nach Dirk Treusch.
  • Ausbilder für Kurzzeitpsychotherapie und Coaching und Hypnose sowie Seminarleiter für die Vorbereitung auf die amtsärztlichen Überprüfungen zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz (die Seminare bot ich von 2003 bis 2008 an).
  • NLP Master Practitioner, zertifiziert nach den Richtlinien der International NLP Trainers Association (INLPTA) und des Deutschen Verbandes für NLP (DVNLP).

Dennoch: Falls Sie glauben, dass sich anhand einer Zertifizierung die Qualität eines Behandlers ablesen ließe (und wenn Sie bereit sind, diese nicht nützliche Überzeugung in Zweifel zu ziehen) empfehle ich Ihnen dringend, diesen wundervollen Artikel zu lesen: Credentialing: It May Not Be the Cat’s Meow

Top 12 der Bücher, die mich und meine Arbeit entscheidend beeinflussen, in keiner besonderen Sortierung:

  • Nelson Zink: The Structure of Delight. (Für das Beispiel einer perfekt durchkomponierten therapeutischen Metapher.)
  • Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer: Ganz im Gegenteil. Tetralemmaarbeit und andere Grundformen Systemischer Strukturaufstellungen – für Querdenker und solche, die es werden wollen. (Für die glasklaren und bei genauem Hinsehen einfachen Gedankengänge, die vieles in schneller Zeit verändern können.)
  • Richard Bandler: Time for a Change. (Für die schon fast unverfroren direkten, effektiven und wirkungsvollen Interventionen.)
  • Martin Gardner (Hg.): The Annotated Alice. (Für den Beweis, wie wundervoll Sprache sein kann.)
  • Douglas Hofstadter: Gödel, Escher, Bach. (Für die Denkschleifen und Paradoxa, die mich nicht schlafen ließen.)
  • Richard Dawkins: Unweaving the Rainbow, The Blind Watchmaker und The God Delusion. (Für ein Paradebeispiel an hochintelligenter Argumentation, die ein wundervolles, menschliches Weltbild beschreibt.)
  • Seth Godin: The Big Moo. (Für den Fokus auf das Wesentliche.)
  • Douglas Adams: The Hitch Hiker’s Guide to the Galaxy. (Für Zem.)
  • Karen Pryor: Don’t Shoot the Dog! (Für die Einsicht, wie unverschämt leicht Verhaltenstherapie sein kann, wenn man es richtig anpackt.)
  • Bernhard Trenkle: Das Ha-Handbuch der Psychotherapie. (Für den wunderbaren Humor.)
  • Manfred Prior: Beratung und Therapie optimal vorbereiten. (Für den Effizienzschub.)
  • Robert Lang: Origami Design Secrets. (Für den Ruhepol der Einfachheit inmitten größter Komplexität.)

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